• Kurs-Nr.
    BS4611
  • Kursgebühr
    807 €
  • Quartal 4
    14.10. - 15.10.2019

Mittels in situ Hybridisierung (ISH) können spezifische Nukleinsäuresequenzen in Geweben, Zellen, Zellkernen oder Chromosomen sichtbar gemacht werden. Dies ermöglicht eine genaue Ortsbestimmung bzw. Analyse der Verteilung der RNA bzw. DNA. Neben der Forschung spielt die in situ Hybridisierung auch in der Diagnostik eine wichtige Rolle.

In diesem Kurs werden die Grundlagen der in situ Hybridisierung sowie die zahlreichen Varianten und Modifikationsmöglichkeiten vermittelt. Diese sind je nach Material notwendig, um die Methode im Labor erfolgreich zu etablieren.

Auszug aus dem Kursprogramm

Im theoretischen Teil werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der in situ Hybridisierung (DNA/RNA)
  • Einsatzmöglichkeiten der ISH in der Zytogenetik, Pränatal- und Tumordiagnostik
  • Methodische Durchführung und Modifizierungsmöglichkeiten
  • Sondenherstellung (Markierungstechniken)
  • Sondenarten
  • Nachweis- und Detektionssysteme
  • Trouble Shooting

Im praktischen Teil werden Sie eine HER2/CEP17- FISH und eine Ig-kappa (κ)/ Ig-lambda (λ) mRNA- CISH an in Paraffin eingebettetem Material durchführen.

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit Grundkenntnissen in der Molekularbiologie und Zellbiologie.

Dozentin

Silvia Vogel schloss ihre Ausbildung zur MTLA an der Universität Bonn ab. Danach spezialisierte sie sich im Bereich molekulare Diagnostik und Histologie und erhielt 2007 ihr Diplom als biomedizinische Fachanalytikerin für Molekulare Diagnostik und Histologie. Seit 2005 arbeitet Frau Vogel am Institut für Pathologie in Wuppertal, wo sie in der Abteilung Molekular-/ Studienpathologie mit den Schwerpunkten Immun-histologie, in situ Hybridisierung, Real-Time PCR und Pyrosequenzierung tätig ist. Zusätzlich erlangte sie die Qualifikation zur Qualitätsbeauftragten/ internen Auditorin in Salzburg. 2008 absolvierte sie den Studiengang zur Fachlehrerin im Bereich Histologie und unterrichtet seit 2009 nebenberuflich den Bereich Molekularbiologie an der MTLA-Schule in Wuppertal.